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Kostenloses WLAN in der Stadt - Marketinginstrument für die Wirtschaft
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03.03.17
 
Ralf Sievers, Peter Löbel und Peter König (v. l.) sehen viele Vorteile im Freifunk. Vor allem könnte das kostenlose WLAN ein weiteres Marketinginstrument für die Kellinghusener Wirtschaft sein. Foto: Claaßen
Ralf Sievers, Peter Löbel und Peter König (v. l.) sehen viele Vorteile im Freifunk. Vor allem könnte das kostenlose WLAN ein weiteres Marketinginstrument für die Kellinghusener Wirtschaft sein. Foto: Claaßen
Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Verein Kellinghusen unterstützen wir die Freifunk Initiative "KelliNet" in Kellinghusen!
Ralf Sievers, Peter Löbel und Peter König sehen viele Vorteile im Freifunk. Vor allem könnte das kostenlose WLAN ein weiteres Marketinginstrument für die Kellinghusener Wirtschaft sein.

Kellinghusen (tc) – Die Stadt mit flächendeckendem, kostenlosen WLAN zu versorgen – dieses Ziel hat sich die Freifunk-Initiative „KelliNet“ auf die Fahnen geschrieben.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte der CDU-Ortsverband, als die Flüchtlinge nach Kellinghusen kamen. Um kostengünstig Kontakt zu ihren Familien in den Heimatländern zu halten, waren sie auf kostenlose Hotspots angewiesen. Doch nicht nur sie, sondern jeder Einwohner und Gast in Kellinghusen sollte die Chance haben, kostenlos ins Internet zu gehen, meint Fraktions-Vorsitzender Peter Löbel.
Peter König griff zum einen diese Idee auf, zum anderen die bereits bestehenden Ressourcen der Freifunkinitiative „Nord Freifunk“. Das Prinzip ist einfach: Mit dem bereits vorhandenen Router wird ein weiterer verbunden, auf den die kostenlose Freifunksoftware aufgespielt wird.
Dieser verbindet sich via VPN-Tunnel über Holland mit dem Internet und stellt dieses Signal als kostenloses WLAN zur Verfügung – und zwar nur die Bandbreite, die der Eigentümer des Hausrouters gerade nicht benötigt. Doch warum der Weg über Holland? „Dort gilt, anders als in Deutschland, keine Störerhaftung“, erklärt Peter König. Soll heißen: Der Besitzer des Routers haftet nicht für Inhalte, die über seine IP-Adresse runtergeladen werden. Das Smartphone wird dann einmalig mit dem Netzwerk „nord.freifunk.net“ verbunden und verbindet sich jedesmal wieder, wenn es vorhanden ist, automatisch. Ohne Anmeldung, ohne Akzeptieren von AGB. Das Netzwerk hat in Schleswig-Holstein bereits zahlreiche Knotenpunkte. In Burg in Dithmarschen sind es beispielsweise über 140, im kleinen Ort Hagen bei Bad Bramstedt schon über 20. Je mehr Router beziehungsweise Knotenpunkte, desto flächendeckender ist das Netz. Doch nicht jeder Router ist dafür geeignet. „Wir erstellen gerade die Website www.kellinet.de, auf der wir zahlreiche Informationen und Hilfestellungen bieten“, beruhigt König.
„Eine tolle Sache“, findet auch Ralf Sievers, stellvertretender Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins Kellinghusen (KVK). „Wenn sich die Kunden in der Stadt kostenlos übers WLAN über unsere Angebote informieren können, könnte dies deren Aufenthalt verlängern und die Kaufkraft erhöhen“, sieht er als Vorteil. Und: „Das ist ein weiteres Marketinginstrument für unsere Wirtschaft.“
Acht dieser Router sind mittlerweile in Kellinghusen im Einsatz. König hofft, dass es schnell deutlich mehr werden, zumal die Anschaffungskosten mit 40 bis 70 Euro gering sind. „Die Software ist kostenlos, Updates werden automatisch kostenlos eingespielt, kommen nur noch die Betriebskosten von bummelig 15 Euro im Jahr hinzu.“ Er hofft, dass nicht nur die Innenstadt, sondern auch das Gewerbegebiet Neuer Kamp bald mit dem kostenlosen Internet versorgt werden können. „Wir werden das Thema bei einem unserer nächsten Stammtische vorstellen“, verspricht Sievers. (aus KTV-Medien)

Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Kellinghusen
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Mark Helfrich
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Hans-Jörn Arp MDL
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Heiner Rickers MDL
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